Harum Scarum - Verschollen im Harem
Der amerikanische Filmstar und Schlagersänger Johnny Tyronne wohnt als Ehrengast der Premiere seines neuesten Films im Vorderen Orient bei. Unter den geladenen Gästen befinden sich u.a. Prinz Dragna aus dem benachbarten Königreich Lunarkand und seine zauberhafte Begleiterin Aishah.
Im Film demonstriert der Amerikaner seine ungewöhnlichen Fähigkeiten in Karate - reihenweise fallen seine Gegner um. Prinz Dragna ist fasziniert von Johnnys Künsten und lädt ihn zu einer "Good-will"-Reise in sein Land ein, was der junge Mann mit Vergnügen akzeptiert.
Sehr bald erlebt Johnny allerdings die erste Überraschung - er kann sich nur schwach an die erste Tagesreise und die abendliche Plauderei mit Aishah erinnern, nachdem er offenbar betäubt wurde. Benommen blickt er umher und traut seinen Augen nicht: man hat ihn in einen Harem verschleppt; den Grund seiner Entführung kennt er nicht, erfährt ihn aber schneller als erwartet. Johnny befindet sich bereits im Königreich Lunarkand, wenn auch nicht als freier Mann. Ein finster dreinschauender Orientale stellt sich ihm vor: Sinan, der Herr der Meuchelmörder. Johnny wird es im Verlauf der Unterhaltung klar, daß Sinan und seine Auftraggeber von ihm etwas erwarten, was er unter allen Umständen ablehnen wird - die Ausführung eines Mordes an einer prominenten Persönlichkeit!
Der entsetzliche Plan verleiht Johnny ungeahnte Kräfte, er kann seinen grimmigen Wärtern entkommen. Auf der Flucht begegnet er Zacha, einem geldgierigen Tagedieb und Herumtreiber, dessen gute Ortskenntnisse jedoch Johnny einige Dollars wert sind. Weitaus erfreuter begrüßt er die Begegnung mit einer glutäugigen Schönheit, die zufällig den Weg des Flüchtigen kreuzt. Es ist Prinzessin Shalimar, die Tochter des Königs Toranshah von Lunarkand. Bestürzt vernimmt sie die Geschehnisse um Johnnys Gefangennahme und Flucht...............
Zunächst war Elvis begeistert von dem Drehbuch, da er einen Wüstenscheich spielen sollte- ähnlich dem umschwärmten Rudolph Valentino aus der Stummfilmzeit. Doch der achtzehntätige Zeitplan für die Dreharbeiten ließ wenig Raum für eine Aufwertung der Produktion.
Gefilmt wurde mit dem Tempel-Bühnenbild, das für Cecil B. DeMilles Stummfilmepos König der Könige (1927) gebaut worden war, und mit Kostümen, die bereits im Opus Kismet (1943/44) Verwendung gefunden hatten.
Songs:
Harem Holiday; My Desert Serenade; Go East - Young Man; Mirage; Kismet; Shake The Tambourine; Hey Little Girl; Golden Coins; So Close, Yet So Far (from Paradise)